Hallo,
da es immer wieder zu Problemen und Fragen bei den Kombiinstrumenten kommt,
habe ich hier eine Übersicht über die wesentlichen Unterschiede bzw.
Merkmale dieser ab Modelljahr 1981 - 1983 (gilt auch bei Limousine für Export
und den Jetta im Modelljahr 1984) erstellt. Diese Einschränkungen gilt es zu
beachten, da ab Modelljahr 1984 (mit Einführung des Golf 2) wieder einige
Dinge (z.B. Kabelfarben an Öldruckschaltern) geändert wurden. Das betrifft
v.a. das Cabrio.
Zum Schluss gehe ich auch auf das Problem der dynamischen Öldrucküberwachung
mit ein.
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Grundsätzliches
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Alles ist ähnlich, nichts ist gleich - ein typisches Leitmotiv von VW. Mit diesen
Worten im Hinterkopf, habe ich auch diese Anleitung erstellt. Dabei habe ich mich
nicht nur auf die Fachliteratur verlassen, sondern auch auf eigene Erfahrung.
Das Ganze ist nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, allerdings übernehme ich
keinerlei Gewährleistung für Irrtümer oder daraus entstehende Folgeschäden.
Desweiteren sind hier und da Elektrik - Kenntnisse erforderlich, um Schäden an
Messgeräten oder Bauteilen zu vermeiden. Jeder muss also selbst wissen, was er
sich ABSOLUT SICHER zutraut. Im Zweifelsfalle sollte man sich einen Fachmann zu
Rate ziehen. Denn kaputt geht schnell etwas. Abgesehen davon, dass es meistens
noch mehr Geld kostet, haben wir noch das Problem, dass viele Teile nicht mehr
lieferbar sind und die "Stecknadelsuche im Heuhaufen" beginnt.
Die Abbildungen zeigen immer die Kombiinstrumente des Herstellers VDO, wenn
nichts anderes genannt wird. Es gab alternativ auch den Hersteller MOTOMETER (MMO).
Diese Herstellerbezeichung ist auf allen Bauteilen eingeprägt oder aufgedrckt. Im
eingebauten Zustand sieht man sie klein auf den Skalen von Tachometer / Analoguhr
oder Drehzahlmesser. Grundsätzlich gilt INNERHALB eines Modelljahres: Man kann das
komplette Kombiinstrument von VDO gegen ein identisches komplettes von MMO tauschen.
Da gibt es nichts zu beachten. Vielleicht noch ein Hinweis: Ab Werk gab es NIE
Mischverbauungen, also entweder das komplette Kombiinstrument mit Inhalt ist von
VDO oder MOTOMETER. Die Bauteile der Hersteller sind aber untereinander kompatibel,
also man kann z.B. den Tachometer von VDO durch einen von MOTOMETER ersetzen.
AUSMAHME: das Kombiinstrument des Golf GTI ab Modelljahr 1983 MIT MFA. Näheres
dazu kommt später.
Bevor ich nun auf die Unterschiede der einzelnen Modelljahre eingehe, will ich ein
generelles Thema ansprechen - den Tachometer. Es gibt hier zwei verschiedene
Wegstreckenangaben, bei denen die Zuordnung wichtig ist. Diese Wegstreckenzahl
steht immer klein unten auf dem Ziffernblatt. Es gilt:
- 935: 1.1 und 1.3 Liter Motor (801er Baureihe)
- 950: 1.5 bis 1.8 Liter Motor (827er Baureihe), also auch alle Diesel
Bei den 827er Motoren mit Wegsteckenzahl 950 gibt es noch etwas zu beachten, das
ich hier noch mit erwähnen will: Je nach verbautem Getriebe, da ist die
Achsübersetzung das entscheidende Kriterium, muss ein dazu passendes Ritzel
unten auf der Tachowelle verbaut sein. Es gibt rot, natur, grün, wobei das
grüne nur beim Caddy ab Werk verbaut wurde.
Kombiinstrumente (oder besser Tachos) mit der Wegstrecke 980 stammen aus dem Polo.
Wie die Kombiinstrumente zerlegt werden, dazu hat Erik schon eine gute Anleitung
gemacht, da will ich mich nicht wiederholen. Wichtig ist noch, dass hier immer vom
"Modelljahr" die Rede ist, NICHT BAUJAHR! Wer sich nicht sicher ist, nehme seine
Fahrgestellnummer zur Hand. Die 10. Stelle ist der Buchstabe für das Modelljahr:
B = 1981
C = 1982
D = 1983
E = 1984 (nur Export oder Jetta)
Die Modelljahre beginnen gewöhnlich am 01.08. des Vorjahres und enden am 31.07.
des eigentlichen Modelljahres. Beispiel Modelljahr 1982 (C)
von 01.08.1981 bis 31.07.1982. Das bezieht sich immer auf die Produktion des
Fahrzeuges, also nicht unbedingt auf die Erstzulassung achten. Jeder VW -
Partner kann hierüber in wenigen Augenblicken Auskunft geben.
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Das Kombiinstrument im Modelljahr 1981 (B)
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Frontansicht, Ausführung GTI
Rückansicht, Ausführung GTI
Anschluss Tachowelle
Merkmale:
- geschraubte Tachowelle
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Das Kombiinstrument im Modelljahr 1982 (C)
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Frontansicht, Ausführung GTI
Rückansicht, Ausführung GTI
Anschluss Tachowelle
Merkmale:
- gesteckte Tachowelle
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Das Kombiinstrument im Modelljahr 1983 (D), BENZINER
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Frontansicht, Ausführung 1.5 Liter Motor mit DZM
Rückansicht, Ausführung 1.5 Liter Motor mit DZM
Anschluss Tachowelle
Anschluss Steuergerät dynamische Öldrucküberwachung
Einbauort Steuergerät dynamische Öldrucküberwachung
Steuergerät dynamische Öldrucküberwachung (Bild: MOTOMETER, VDO ähnlich)
Anschlüsse am 14-fach Stecker
Merkmale:
- gesteckte Tachowelle
- dynamische Öldrucküberwachung (NUR bei BENZINER!!!)
- zwei Öldruckschalteranschlüsse (NUR bei BENZINER!!!)
- Anschlussbelegung am 14-fach Stecker geändert (NUR bei BENZINER!!!)
- Öldruck LED blinkt (NUR bei BENZINER!!!)
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Das Kombiinstrument im Modelljahr 1983 (D), GTI mit MFA
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Merkmale:
- wie bei Modelljahr 1983 (D) beschrieben
Ausführungsunterschiede:
Wie schon eher erwähnt, gibt es hier einige Unterschiede zwischen
VDO und MOTOMETER. Damit lassen sich folgende Teile zwar einzeln
austauschen, müssen aber wieder vom selben Hersteller stammen:
- komplette MFA Platine
- Unterdruckgeber
- Drehzahlmesser
- Leiterfolie
Alle anderen Teile können, wie bisher, auch durch die des anderen Herstellers
ersetzt / getauscht werden.
MOTOMETER
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Frontansicht, Ausführung GTI mit MFA, MOTOMETER
Die roten Zeiger sind NICHT original.
Rückansicht, Ausführung GTI mit MFA, MOTOMETER
Anschluss MFA, Ausführung GTI mit MFA, MOTOMETER
VDO
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Frontansicht, Ausführung GTI mit MFA, VDO
Rückansicht, Ausführung GTI mit MFA, VDO
Anschluss MFA, Ausführung GTI mit MFA, VDO
Hinweis: Das Kombiinstrument des GTI ohne MFA (nur Export) ist mit dem
normalen mit DZM des Modelljahres 1983 identisch, nur der Tacho geht
bis 220 km/h.
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Die dynamische Öldrucküberwachung, NUR ab Modelljahr 1983 (D), Benziner
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Entweder sie funktioniert, oder sie nervt... Wenn sie beides gleichzeitig
macht, droht Gefahr für den Motor. Sofern man also nicht mit absoluter
Sicherheit einen zu niedrigen Öldruck ausschließen kann, sollte dieser
unbedingt gemessen werden. Anhaltspunkt: bei 80°C und 2000 U/min
MINDESTENS 2.0 bar. Ist das Öl kälter, steigt der Öldruck. Also unbedingt
auf die Öltemp. achten, da es einen Zusammenhang zw. Temp. und Druck gibt.
Hintergrund der dynamischen Öldrucküberwachung:
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Um vor zu niedrigem Öldruck bei höheren Drehzahlen zu warnen, wurde
diese bei allen Benzinern ab Modelljahr 1983 (D) eingeführt. Dazu wurden
zwei Öldruckschalter notwendig:
- 0.3 bar Schalter (Isolierung braun oder blau)
- 1.8 bar Schalter (Isolierung weiß)
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor wurde die normale bisherige
Öldrucküberwachung beibehalten, ebenso die Anschlussbelegung des
14-fach Steckers entspricht auch weiterhin der aller Motoren bis 1982 (C).
An der Stelle gleich noch die Information, dass es im Golf 1 Diesel (auch
GTD) NIE einen Drehzahlmesser gab.
Bevor auf Fehlersuchen eingegangen wird, zuerst ein paar Worte zu den
Unterschieden zwischen der normalen Öldrucküberwachung und der dynamischen.
Funktion:
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ALLE GOLF / JETTA Benziner bis einschließlich Modelljahr 1982 (C),
einschließlich DIESEL bis Prod. Ende:
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Bei Zündung ein MUSS die Kontrolle bzw. LED leuchten.
Nach dem Motorstart, wenn der Öldruck 0.3 bar
überschreitet, muss sie verlöschen.
Es ist nur EIN Öldruckschalter vorhanden, Farbe braun,
sofern noch original. Ersatz - Schalter sind blau.
Einbauort:
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1.1 / 1.3: hinten am Zylinderkopf neben Kraftstoffpumpe
1.5 / 1.6: seitlich am Zylinderkopf,
bei manchen Modellen (z.B. GTI, Modelljahr 1982) vorn am Ölfilterflansch
ALLE GOLF / JETTA ab Modelljahr 1983 (D), nur Benziner (dynam. Öldruckkontrolle):
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Bei Zündung ein MUSS die LED blinken, es darf aber KEIN
Warnton ertönen.
Nach dem Motorstart, wenn der Öldruck 0.3 bar
überschreitet, muss sie verlöschen.
Fällt bei Drehzahlen über 2200 U/min der Öldruck für
länger als 1 Sekunde UNTER 1.8 bar, blinkt die LED und
es MUSS zusätzlich ein Warnton ertönen.
Es sind ZWEI Öldruckschalter verbaut, der oben schon erwähnte 0.3 bar
Schalter und ein weiß ummantelter 1.8 bar Schalter.
Einbauorte:
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1.1 / 1.3: beide hinten am Zylinderkopf neben Kraftstoffpumpe
1.5 / 1.6 / 1.8: seitlich am Zylinderkopf (0.3 bar)
vorn am Ölfilterflansch (1.8 bar)
Das Stg. f. Öldruck sitzt hinter dem Tacho im Kombiinstrument,
wie oben abgebildet.
Prüfarbeiten:
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Die Prüfung der Niederdrucküberwachung (0.3 bar) ist immer gleich,
einziger Unterschied, dass die LED / Kontrolle je nach Modelljahr
entweder blinkt oder leuchtet, siehe oben.
Prüfung 0.3 bar:
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- Kabel vom Schalter abziehen, Zündung einschalten
-> Öl Kontrolle darf NICHT leuchten / blinken
- Kabel vom Schalter abziehen, an MASSE halten, Zündung einschalten
-> Öl Kontrolle MUSS leuchten / blinken, SUMMER darf NICHT ertönen
Prüfung 1.8 bar:
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- Kabel vom Schalter abziehen, Motor starten, über 2200 U/min drehen und halten
-> nach. ca 1 sekunde MUSS die LED blinken UND der SUMMER ertönen
Dieser Prüfschritt simuliert zu niedrigen Öldruck.
Ertönt NUR der Summer bzw. blinkt NUR LED, sind das Fehlfunktionen vom Stg. f. Öldruck.
- Kabel vom Schalter abziehen, an MASSE halten, Motor starten, über 2200 U/min drehen und halten
-> LED darf NICHT blinken UND der SUMMER auch NICHT ertönen
Wichtig für diese Prüfungen ist, dass das Drehzahlsignal vom Motor am Kombiinstrument anliegt,
was bei Fzg. mit DZM natürlich leichter zu erkennen ist.
Die weiteren Prüfschritte gelten jetzt nur noch für Fahrzeuge mit dynam. Öldruckkontrolle,
also mit 0.3 UND 1.8 bar Schalter.
Stromlaufplan:
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Das Kabel (gelb) vom 0.3 bar Schalter geht über eine Einfach - Steckverbindung
(hinter der Zentralelektrik) direkt zum Kombiinstrument, PIN 11 im 14-fach Stecker.
Das Kabel (blau / schwarz) vom 1.8 bar Schalter geht an PIN D1 der Zentralelektrik,
verlässt diese wieder über PIN A4 und geht zum PIN 9 im 14-fach Stecker am Kombiinstrument.
Hier kann also schon eine defekte Zentralelektrik (ZE) als Fehlerquelle auftreten.
Anhand dieses Verlaufes, kann man nun die Kabel durchmessen, was ein Widerstandsmessgerät
vorraussetzt.
Als hauptsächliche Fehlerursachen treten auf:
- defekte Öldruckschalter, erst recht, wenn schon Öl austritt
- abgebrochene Leitungen (Kabel wird spröde oder falsch verlegt)
- Stg. f. Öldruck im Kombiinstrument
- Leiterfolie Kombiinstrument, v.a. wenn dieses schon mehrfach oder unsachgemäß zerlegt wurde.
Dann reißen die Pins am Stg. f. Öldruckkontrolle aus der Folie und sorgen zumindest für
"sporadische Störungen" durch Wackelkontakte. Bitte hier sehr genau hinsehen, oftmals sind es
nur Haarrisse. Typisch dafür sind temperaturabhängige Fehlerbilder, was auch für kalte
Lötstellen im Stg. f. Öldruck gilt. Aus eigener Erfahrung sind hier besonders die von MOTOMETER
betroffen. Beim GTI mit MFA und Ausführung MOTOMETER bricht die Leiterfolie gern am Anschluss für den
Drehzahlmesser, da die Folie durch den ab Werk verbauten Schaumstoff hinter dem Kombiinstrument
an dieser Stelle "geknickt" wird. Dadurch wird Klemme 15 unterbrochen oder hat einen starken
Spannungsabfall, der ebenfalls zu Fehlfunktionen der dynamischen Öldrucküberwachung führen kann.
Bild: beschädigte Leiterfolie von MOTOMETER (GTI mit MFA)
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Umbauten von kompletten Kombiinstrumenten
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Es ist darauf zu achten, dass der Anschluss der Tachowelle und die
Wegstreckenzahl mit dem Motor übereinstimmen. Bei falschem Anschluss
für die Tachowelle muss diese mit getauscht werden, dabei aber wieder
auf das richtige Ritzel unten am getriebeseitigen Anschluss achten. Das
Ritzel ist nur aufgesteckt.
Einbau von Kombiinstrumenten MIT dynamischer Öldrucküberwachung in
Fahrzeuge OHNE (bis einschließlich Modelljahr 1982, oder alle Diesel)
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->
Den 14-fach Stecker öffnen, dazu die "Klappe" links und rechts außen lösen
->
Kabel blau/schwarz aus Kammer 9 herausziehen und in Kammer 11 stecken
->
neues Kabel mit passendem "Pin" in Kammer 9 schieben und anderes Ende
fest an Masse legen.
Alternativ könnte man, sofern möglich, einen zweiten (1.8 bar) Öldruckschalter
einbauen und das dynamische System komplett nachrüsten.
Einbau von Kombiinstrumenten OHNE dynamischer Öldrucküberwachung in
Fahrzeuge MIT (ab Modelljahr 1983, außer Diesel)
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->
Den 14-fach Stecker öffnen, dazu die "Klappe" links und rechts außen lösen
->
Kabel blau/schwarz aus Kammer 9 ziehen und isolieren
->
Kabel gelb aus Kammer 11 herausziehen und in Kammer 9 stecken
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WICHTIGER HINWEIS:
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Der 14-fach Stecker ist von seiner Form her immer der gleiche. Mit anderen Worten,
er wird sich immer problemlos anstecken lassen, nur sind dann einige Funktionen
nicht oder nur falsch gegeben, wenn die Belegung des Steckers nicht den
Bedürfnissen entsprechend angepasst wird! Es kommt zwar zu keinen Kurzschlüssen,
aber Warneinrichtungen sollten korrekt funktionieren, damit sie ihren Zweck erfüllen!
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FAQ:
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- Kann ich ein komplettes Kombiinstrument mit Drehzahlmesser einfach nachrüsten?
>> sofern aus dem gleichen Modelljahr, gleiche Wegstreckenzahl: JA
-> wenn nicht: lt. Anleitung zerlegen und umbauen, ggf. eigenen Tacho wieder verwenden
- liegt das Kabel für den Drehzahlmesser schon da?
>> bei allen Benzinern ab Modelljahr 1983 (D): JA
>> bis Modelljahr 1982: teilweise, meist nicht
- Wo muss ich das Kabel für den DZM anschließen, wenn es nicht liegt?
>> am Kombiintrument Kammer 5 am 14-fach Stecker
>> anderes Ende zur Zündspule Kl.1
- Ich habe einen Golf 1 Diesel und suche einen Tacho mit DZM?
>> hat es NIE gegeben
- Kann ich einen Tacho mit MFA einfach nachrüsten?
>> nichts ist unmöglich, aber sehr aufwändig
>> abhängig von dem, was bisher verbaut war, funktionieren DZM und Digitaluhr
- Meine MFA zeigt viel zu geringe Verbrauchswerte an?
>> zu 90% Unterdruckgeber hinten am Kombiinstrument defekt
- Mein Tacho zeigt an, aber KM - Zähler arbeitet nicht?
>> Kunststoffzahnrad am Zählwerk gerissen -> versuchen zu kleben
>> nur MOTOMETER: Schneckenantrieb lose, meist durch unbefugten Eingriff verursacht
- Kann ich die gelbe Fernlicht LED einfach gegen die blaue vom Golf 2 usw. tauschen?
>> NEIN, Vorwiderstand auf Leiterfolie müsste geändert werden
>> es handelt sich da nicht um eine blaue LED, sondern Glühlampe mit blauer Kappe
- Ich habe einen GTI mit MFA - kann ich zum testen auch ein normales Kombiinstrument nehmen?
>> JA, sofern aus Modelljahr 1983 aufwärts
>> 6-fach Stecker muss nicht angeschlossen werden
>> Unterdruckleitung luftdicht verschließen
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Resümee
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Ich denke, jetzt wurden viele Fragen beantwortet und ein wenig Licht in die Materie gebracht.
Tschüss Frank
PS: @Admin: Es wäre schon, wenn es mit in die bebilderten Anleitungen kommt und nicht unter geht.
Hallo zusammen,
Es werden für diesen tollen Beitrag leider die Bilder nicht mehr angezeigt. Da ist nur ein Platzhalter mit einem Hinweis von "tinypic", wo die Bilder offenbar abgelegt waren.
@Admin: Kann man das Problem lösen?
Danke und VG
Peter
Gude,
Da kann der Admin nix machen, die Bilder sind über einen Externen Dienst eingestellt gewesen, daher jetzt nicht mehr zu sehen.
Hallo,
dann melde ich mich mal als Ersteller dieses Beitrages zu Wort.
Rudi hat recht, die Bilder wurden damals auf "Tinypic" hochgeladen, weil es damals - ist ja fast 10 Jahre her - für ein "normales Forumsmitglied" keine andere Möglichkeit gab. Und leider sind diese Bilder dann nicht ewig verfügbar. Auch andere alte Beiträge von mir (und anderen, die diesen Weg gegangen sind) sind dadurch mitlerweile ziemlich unvollständig.
Hier kann auch kein Admin direkt was machen. Die einzige Möglichkeit, die der hätte, sehe ich in zwei Punkten:
- der Server der Website hat (inzwischen) so viel Platz, dass ausreichend Bildmaterial direkt hier gelagert werden kann
- Ich bekomme wieder die Möglichkeit, den Beitrag zu editieren, oder der Admin selbst, vermute aber, dass das die Software des Forums nicht mehr zulässt.
Die zeitlich aufwändigste Möglichkeit wäre eine komplette Neuerstellung des ganzen Beirages. Das macht aber nur Sinn, wenn die Bilder dann auf dem IG - Server gelaget werden, sonst haben wir in einigen wenigen Jahren das gleiche Problem.
Das Bildmaterial, samt Basis - Text dürfte auf meinem Back-Up Rechner noch exisiteren.
Tschüss Frank
Hi Frank!
Diesen Bericht würd ich gerne für den UGK "ziehen".
Gruß!
@stefan hast du die Bilder evtl noch irgendwo?
Dann würde ich das hier auf der Website bei den Anleitungen mit einbauen.
Moin.
Ich glaube, ich habe das Vorhaben damals nicht durchgezogen.
Es gab mal in UGK Ausgabe 14 und 15 einen zweigeteilten Bericht über die detalierten Unterschiede der Armaturenbretter.
Gruß Stefan





















