VW benutzte in den 70er Jahren ein Mainframe (Großechner), um die Produktion zu steuern. Dieser Rechner druckte für jedes Fahrzeug eine sechszeilige Arbeitsanweisung aus. Diese wurde während der Produktion unten/hinter dem Ablagekasten (im Armaturenbrett) auf der Beifahrerseite aufgeklebt. Es hat sogar ein „Fehlersuchprogramm Geräusche“ von VW gegeben, worin angegeben wurde, dass, wenn der Kunde über „Klappergeräusche“ klagen würde, die Werkstatt nachsehen sollte, ob sich diese Arbeitsanweisung noch hinter dem Armaturenbrett befinde. Diese sollte dann entfernt werden.

Auf der Arbeitsanweisung steht unter anderem einen Code für die Farbe. Die ersten zwei Buchstaben dieser Farbe wurden auch auf die Metallplakette, die neben dem Typschild auf dem Schloßträger aufgenietet ist, übertragen. Die Anordnung war je nach Baujahr unterschiedlich, hier steht „M2“ am linken Rand gelesen von oben nach unten. Die anderen Daten auf der Plakette, hier „103-0946“, bedeuten folgendes: Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche (also Woche 10) und die dritte Ziffer, hier die 3, den dritten Tag der Woche an. Für die Bedeutung der letzten vier Ziffern 1900 wird, angenommen, dass es sich dabei um laufende Nummer am Produktionstag handelt.