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Defekter Kilometerzähler instandsetzen?


(@golfmoister)
Profi Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 162
Themenstarter  

Hallo,

eine Frage an die „Bastler“. An meinem Tacho funktioniert der Kilometerzähler nicht mehr. Ich bin auf die Fehlersuche gegangen und stellte fest, dass der graue Mitnehmer –nicht wie gewöhnlich das weiße Zahnrad- auf der Welle durchdreht und somit nichts mehr gezählt wird.
Gibt es eine Lösung diesen ohne alles zu zerlegen wieder fest zu bekommen?

Ich scheue mich den gesamten Tacho auseinander zu nehmen. Die Vorgehensweise wäre soweit klar (Zeiger abnehmen, Zifferblatt entfernen…). Ich hatte aber in Vergangenheit mal ein Traktormeter auseinandergebaut und die Zählvorrichtung wieder instandgesetzt. Hier hatte ich aber Probleme mit der Endlage des Zeigers, bedingt durch die Feder auf der Zeigerwelle. Nun befürchte ich dies wird hier genauso werden.

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Gruß
Christian


Zitat
(@frank-weiss)
Profi Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 220
 

Hallo,
kannst Du auf dem Bild mal markieren, welches graue Rad da genau lose sein soll?
Wenn Du die 6 gleichen grauen "Ritzel" meinst, die müssen frei drehbar sein.

Tschüss Frank


AntwortZitat
(@golfmoister)
Profi Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 162
Themenstarter  

Hallo Frank,

anbei hab ich einen Pfeil eingefügt. Im Prinzip das graue Rad (Farbe ist nicht ganz so gut zu erkennen) links neben der "Einerstelle" des Kilometerzählers.

https://abload.de/img/tacho1pfeilb2k2x.jp g"> https://abload.de/img/tacho1pfeilb2k2x.jp g" target="_blank">https://abload.de/img/tacho1pfeilb2k2x.jp g"/>

Gruß
Christian


AntwortZitat
(@frank-weiss)
Profi Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 220
 

Hallo,
das habe ich auch noch nicht erlebt. Das wird sicher nicht ganz einfach.
Hier wird man wohl doch tiefer zerlegen müssen, ich sehe mehrere Möglichkeiten:
- Tausch des Tachos, km - Stand im Anschluss anpassen
- Tausch dieser kompletten Welle
- Welle frei legen, das "Ritzel" mit "Schraubenfest" versuchen wieder "anzukleben".
Hier sind der Erfolg und die Haltbarkeitsdauer aber fraglich. Wichtig wäre, das sich diese Welle überhaupt leicht drehen lässt und nicht schwergängig dreht / klemmt.
Die erste genannte Möglichkeit ist sicher die einfachste.
Allerdings setzt das vorraus, dass der "neue Tacho" keine anderen Macken hat, die man dann einbaut.

Tschüss Frank


AntwortZitat
(@hinnerk)
Fortgeschrittener Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 96
 

Hallo,

das ist ein Fall für einen Tachoexperten. Bevor man so ein wertvolles Originalteil vermurkst, würde ich immer einen Fachmann beauftragen.

Hatte mal einen Motorradtacho bei CM-Instruments in Hamburg, weil sich zwischen Glas und Zifferblatt eine Spinne eingenistet hatte. Der sah anschließend aus wie neu, die hatten auch den Zeiger und das Zifferblatt gereinigt. War gar nicht mal teuer, ca. 70 Euro.

Gruß!

Hinnerk


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(@golfmoister)
Profi Foren-Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 162
Themenstarter  

Hallo in die Runde,

anbei mein Feedback und Lösung zum Problem. Habe den Geschwindigkeitsanzeiger dann doch soweit zerlegt (Zeiger abgezogen, Ziffernblatt entnommen....) so dass ich an das entsprechende Rädchen gelangte. Dabei stelle ich fest, dass dieses nicht aus Kunstoff sondern aus Metall (Druckguss?) ist.

Dieses Rädchen habe ich dann mit UHU-Endfest wieder mit der Welle verklebt. Hat nun erfolgreiche 10 Kilometer auf dem Trockenen so durchgehalten. Den Rest zeigt sich dann im Betrieb.

Danke.


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