Hallo.
wie lager ich denn am Besten einen Motorblock... ? füll ich den mit irgendeiner flüssigkeit auf ? also er steht bei mir im Schuppen... nicht im beheizten keller ... !
und mit was reinige ich den block, wenn ich ihn wieder in Betrieb nehmen will.. ?
Danke für eure Hilfe !
Gruß
Ciao Chriss,
du kannst die Kerzen heraus drehen, und etwas Öl, hinein geben. Wenn es geht den Motor 1-2mal durchdrehen, und dann Kerzen wieder drauf. Außerdem solltest Du die "Löcher" zum Krümer verschließen (Lappen reinstecken). Wenn Du den Motor wieder in Betrieb nimmst, qualmt es beim 1.start ein wenig, aber tun mußt du eigentlich weiter nichts, achja du kannst den Motor von Zeit zu Zeit mal durchdrehen (in der Zeit wo er steht).
Hallo Chriss,
Peter hatt da schon eigentlich alles gesagt. Wenn der Zylinderkopf noch drauf ist, jedenfalls jede 2 bis 4 Wochen mal die Kurbelwelle eine halbe Rundung weiter drehen. Dann schont die Ventilfedern.
Ausserdem wuerde ich den ganzen Motor mal duenn einspruehen mit zum Beipsiel WD40 und dann abdecken mit einen alten Lappen. Das vorkommt Rost. Die WD40 laesst sich einfach wieder entfernen mit Bremsenreiniger.
Steht der Motor einige Jahren, dann wuerde ich jedenfalls vor in Betriebnahme den Zahnriemen ersetzen.
Mfg
Erik
Ciao,
@Erik: Richzig, Motor von außen mit WD40 oda ähnlichem besprühen (auch den Kopf) schützt vor Korrusion.... den Zahnriemen würde ich nach längerer Standzeit auch wechseln....
Hallo Chriss
Ich habe aus meinem Grünen GTI seit gut 8 Jahre meinen EV Motor ( Bearbeitet 140 PS) in der Garage stehen. Ich habe vor dem Einlagern das Alte Öl abgelassen und ihn bis zum Kragen mit Öl gefüllt. Außerdem habe ich in die Brennräume ein wenig Öl gegeben. Von außen habe ich ihn mit Sprühöl ( WD40, Carramba o.ä ) eingesprüht. Die Kerzen habe ich leicht eingefettet nur mit der Hand wieder eingeschraubt um sie einmal im Jahr rauszuschrauben und den Motor 2-3 Umdrehungen durchzudrehen. Alle anderen Öffnungen habe ich mit Ölgetränkten Lappen verschlossen. Eingepackt ist der in Folie in die ich ein kleines Säckchen mit Salz gelegt habe welches evtl. Feuchtigkeit entzieht.
Jetzt steht er da und wartet darauf wieder Aktiviert zu werden aber alle Einser die ich nach dem GTI hatte waren mir zu schade um diese Umzubauen. Aber irgendwann ...........
Super !!!
Danke für eure hilfe... ich hätte jetzt auch aus dem bauch herraus das Ding bis obenhin mit öl voll gemacht ... damit nix angammeln kann... juti na dann dank ich euch mal !
Gruß und machts Gut über den Winter ! 🙂
Hi Jungs
nehmt kein Salz um Feuchtigkeit zu binden! Wir in dem Korossionschutzlabor der DaimlerChrysler AG nehmen das um gewollt Korossion hervorzurufen! Salz bindet das Wasser, das ist zwar richtig, verdunstet aber mit dem gebunden Wasser wieder in die Luft! Dieses machen wir in sogenannten Salzkammern, weil das Salz im Wasser den Sauerstoffgehalt im Wasser deutlich erhöht (eigentlich nur die Löslichkeit!). Salz in fester Form verdunstet nicht, aber wenn du Wasser dazugibst verdunstet es mit. Der Versuch zeigt: Nemmt einen Eimer mit Salz auf einer sehr genauen Waage ab schriebts euch auf und lasst in den Eimer o. ä. Wasser rein, rührt gut um stellt dann alles in einen Ofen ein paar Stunden (je nach menge viele) und wiegt den Eimer mit dem RestSalzklumpen ab. Er müsste wenn ihr lange genug gewartet habt und alles Wasser raus ist leichter sein als vorher. Fazit: feuchtes Salz verdunstet doch mit! In diesem Fall ist das deswegen so schlimm, da das mit Salz konzentrierte Wasser in der Luft sich wieder an allem kalten absetzt, also dem Block, und es mit einem (fast unsichtbaren) Film bedeckt, perfekte Voraussetzungen für Rost-bildung. Du hattest vielleicht Glück weil du viel Öl und Fett angebracht hast aber ansonsten hilft nur Silika-Gel (hoffe so schreibt mans) oder Sägmehl oder ähnlichem. Bei der Meerwasserentsalzung durch Kondensation muss ja auch immer das wieder gewonne Wasser noch nachträglich weiter ensalzt werden! Meines Wissens hat es auch hier einen Restsalzgehalt!
Gruß Moritz
Hallo!
Ich möchte mich Ferdinand anschließen, auch wenn meine Kenntnisse ihm gegenüber laienhaft sind.
Wenn bei uns in der Firma Anlagen in Seecontainern verpackt werden, werden alle blanken Stellen mit Korrosionsschutz (bei uns von der Fa. Weicon, machen auch den Reiniger, um es wieder sauber zu kriegen) eingesprüht. Das Spray bildet eine dünne Wachsschicht, die vor Feuchtigkeit schützt. Unsere Anlagen werden zusätzlich in einen Foliensack eingeschweißt, in den jede Menge kleiner, weißer Stoffsäckchen kommen. Deren Inhalt bindet das Wasser ebenfalls, hat aber nicht die "Nebenwirkungen" wie Salz.
Ich schau bei Gelegenheit mal nach, wie das Zeug in den Stoffsäckchen (oder besser deren Hersteller) heißt...
Schönes Wochenende
André S.
Hallo Ferdinand,Hallo Andre.S
Ich habe das Gefühl ihr habt da was Missverstanden.
Ich habe hier nicht von Feuchtigkeit gesprochen die aus einem " EIMER voll Wasser " kommt sondern Lediglich die " Restfeuchtigkeit " die beim Einpacken noch im Inneren der Verpackung ist. Eure Beispiele sind da etwas Übertrieben meiner meinung nach. Also ich habe nun 8 Jahre Lagerung auf diese Weise hinter mir und noch keinen Anlass den Motor mit dem Besen zusammenzukehren.
Die Idde mit dem Wachs ist gut allerdings bitte ich zu beachten das anschließend Bewegliche Teile an Vergasern, Einspritzanlagen .... anschließend schwergängig sein könnten oder hängenbleiben. Ob eine Restlose entfernung an solch Filigranen teilen möglich ist kann ich nicht beurteilen da ich den Entferner nicht kenne. Ich kenne aber ein Produkt das sich Airosol nennt mit dem wir Früher immer unsere Metallformen eingesprüht haben um diese vor Rost zu schützen. Nach längerer Lagerung war das ein Klebriger Film der ganz leicht mit Aceton/Nitro wieder zu entfernen war, " AN FLÄCHEN " aber bei verwinkelten stellen wurde es schon schwieriger.
André S. schrieb:
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> [...] in den jede Menge kleiner, weißer
> Stoffsäckchen kommen. Deren Inhalt bindet das
> Wasser ebenfalls, hat aber nicht die
> "Nebenwirkungen" wie Salz.
> Ich schau bei Gelegenheit mal nach, wie das Zeug
> in den Stoffsäckchen (oder besser deren
> Hersteller) heißt...
Hallo André!
Das könnte das von Ferdinand bereits angesprochene Silica-Gel sein. Findet man auch oft in den Packungen von Elektrogeräten. Leider sind die kleinen Tütchen nicht ausreichend, um was Größeres trocken zu bekommen... Mein Vater hat mal in der Apotheke (?) eine größere Menge Silica-Gel gekauft, damit habe ich damals die Feuchtigkeit aus dem Innenraum meines Polo verbannen können. Anschließend kann man es im Backofen wieder trocknen.
Viele Grüße,
Jörn
Hallo Jörn,
dass man das wirder im Backofen trocknen kann (wie z.B. Salz) wußte ich gar nicht. Danke für den Tipp.
@ Rolf:
Sicher hast Du Recht damit. Bei der geringen Menge (Luft-)feuchtigkeit, die noch in dem Foliensack ist und dem Öl an Deinem Motor wird der Rost sicher kein Problem sein.
Ich habe den letzten Motor, den ich eingemottet habe, auch mit Öl eingesprüht (weil ich den Corro-Schutz zu dieser Zeit noch nicht kannte).
Nix für ungut.
MfG
André S.