hallo liebe gemeinde
da ich grade an meiner karosserie arbeite, habe ich mich in letzter zeit viel mit
rost und allem was dazu gehört beschäftigt. was mich überrascht hat ist das in einigen restaurationsberichten beim aufbau der karosse fertan benutzt wird jedoch in den foren die "oldtimer restaurateure" davon abraten.
hat jemand erfahrungen damit gemacht?
gruß levent
Hallo Levent,
ich weiß nicht, warum jemand von Fertan abraten sollte. Ich habe immer damit gearbeitet und bin absolut zufrieden.
Allerdings muß man streng nach Vorschrift arbeiten, damit das von Erfolg gekrönt ist. Also: Rost weitgehend mechanisch entfernen, entfetten (z.B. mit Aceton), Fertan auftragen, mindestens 24 Std. (besser 48 Std.) einwirken lassen, gründlich mit Wasser abwaschen und dann grundieren.
Deshalb ist es für Hohlräume ungeeignet, weil man nicht mechanisch vorarbeiten kann und auch schlecht mit Wasser abwaschen kann. Gleiches gilt für Innenbereiche von Falzen.
Gruß Sebastian
Und was schüttet man in Schweller und unzugängliche Falze ?
Mike Sanders ? Oder habt ihr andere Tipps ?
Moin,
für Hohlräume geht am Besten eine Mischung aus Ovatrol und Rostschutzgrundierung auf Lösemittelbasis. Ovatrol dringt in die kleinste Ritze und verschließt sie. Das ist nötig, damit kleine Rostnester nicht weiterrosten. Kein Sauerstoff - kein Rost. Und die Grundierung ist auch nötig, da Ovatrol alleine nicht hält.
Wenn der Wagen dann lackiert ist, die Hohlräume mit Mike Sander vollpumpen.
Probleme mit dieser Methode kenne ich nicht.
Was ich bei Fertan nicht nachvollziehen kann, ist daß es ja ein Rostumwandler ist. Aber nur äußerlich angewendet werden kann. Wenn die Karre außen rostet, schneid ichs raus oder schleif es weg. Danach nur noch grundieren. Wozu dann noch Fertan?
Gruß
Clas
Hallo,
in OldtimerMarkt war vor ein paar Monaten eine Sonderbeilage zum Rostschutztest. Dort waren heiß aufzutragende Fette wie Mike Sander ganz vorn, aber auch Fluid Film, das es als Sprühdose mit Sonde gibt. Owatrol und Fertan-Produkte waren bei Hohlraumbehandlung eher im mittleren bis hinteren Feld.
Das Heft müsste sich bei der Redaktion noch nachbestellen lassen oder ist schon in der Bucht erhältlich.
Gruß
Christian
Hallo auch,
ich habe auch schon des öfteren von POR15 Rostverhütungslack gelesen, doch leider keine eigenen erfahrungen damit. Ganz nützlich ist auch folgende Seite:
http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop_xtc/index.php?cat=c275_POR15-Rostverhuetungslacke.html
Gruss
Alex
Christian R schrieb:
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> Hallo,
>
> in OldtimerMarkt war vor ein paar Monaten eine
> Sonderbeilage zum Rostschutztest. Dort waren heiß
> aufzutragende Fette wie Mike Sander ganz vorn,
> aber auch Fluid Film, das es als Sprühdose mit
> Sonde gibt. Owatrol und Fertan-Produkte waren bei
> Hohlraumbehandlung eher im mittleren bis hinteren
> Feld.
>
> Das Heft müsste sich bei der Redaktion noch
> nachbestellen lassen oder ist schon in der Bucht
> erhältlich.
>
> Gruß
>
> Christian
Fertan wurde im gegenseitigen Einverständnis aus der Testreihe rausgenommen.
Christoph
> [i]Wenn die Karre außen rostet, schneid ichs raus oder schleif es weg. Danach nur noch grundieren. Wozu dann noch Fertan? [/i]
Es gibt Bereiche, die stark angerostet sind, aber noch nicht durchgerostet.
Mechanisches Wegschleifen entfernt dort zwar den Oberflächenrost, nicht aber den Rost in den bereits ausgebildeten Poren. Wenn man dort nur grundiert, kann man auf die Bläschen im Lack warten, die irgendwann auftauchen werden, weil der Rost in den mechanisch nicht komplett entrosteten Poren weiterwächst.
Durch die Behandlung mit dem Roststabilisator (Fertan ist [b]kein[/b] Rostumwandler) wird der Restrost in diesen Poren stabilisiert, so daß ein Weiterrosten kaum bis gar nicht mehr erfolgt.
Gruß Sebastian
na dann danke erstmal ich denke ich besorg mir das zeug aber wieviel brauch ich da ungefähr für den gesamten unterboden mit radhäusern?
Hallo,
Was die Käfer-Kollegen von meinem Bruder verwenden ist Brunox Epoxy, Grosser Vorteil kein Abwaschen nach dem auftragen/sprühen.