Hallo Olaf,
unsere Gölfe sind halt schon Uropas und dementsprechend rostets mal so n bisschen.
Versuch mal ob der Rost nur oberflächlich ist, wenn ja dann entrosten und Grundieren.
Allen Schleifstaub entfernen erst mit Druckluft ggf. auch mit Wasser nachspülen und dann gut trocknen!!
Anschließend würde ich "Mike Sanders Korrosionsschutzfett" auftragen, dann hast Du für ca. 10 Jahre Ruhe.
Wenn schlimmer (durchgerostet) dann Karosseriebearbeitung nötig, aber immer Schützen mit Fett.
mfg
Jörn
Versuche, mit Fertan ranzukommen und es anschließend mit Wachs zu konservieren: Kleiner Trost - ich "restauriere" gerade einen 94er Golf III GTD, bei dem ich froh wäre wenn er so in den Hohlräumen aussehen würde wie Dein Einser... - zum Glück ist's nicht meiner, sondern ein Kundenfahrzeug, sonst hätte ich wohl einen Infarkt bekommen. Sowas hab ich absolut noch nicht gesehen - 5 faustgrosse Löcher in der Bodengruppe von vorn bis hinten allein auf der linken Seite... Fotos folgen morgen!
Mein Einser ist Baujahr 1976 und bis jetzt habe ich den Teppich hochgehoben, den Unterbodenschutz entfernt und in die Längstträger geschaut. Oben gezeigter Rostbefall ist bis jetzt der einzige (nur auf der Fahrerseite), der mir etwas zu denken gibt. Und das kleine Loch vom Innenraum zum Radkasten neben dem Tankrohr, die Stelle ist ja serienmäßig korrodiert. Da kommt noch genug auf mich zu.
Auf jeden Fall wurde bei meinem eine Menge zur gründlichen Rostvorsorge getan, wobei mich interessieren würde, ab welchem Baujahr der Unterboden- bzw. Hohlraumschutz serienmäßig war.
Gibt es noch andere Erfahrungen, vielleicht von Erik?
Viele Grüße
Olaf
Ich glaub ab `76 war Hohlraumschutz serienmäßig.
Lemmy
Nimm lieber kein Fertan das ist ein Rostlöser aber er greift auch Bleche an wenn er nicht sorgsam entfernt wird, das ist in engen Ecken aber schwierig - und die Phospohrsäure greift auch
gesundes Metall an.
Zur Hohlraumkonservierung: klar gab es auch diese ab 1976 aber was für eine!!
Erst ab 1980 bzw. 1981 wurden die Hohlräume mit Wachsbehandelt, das war dann endlich der Durchbruch.
Jedoch ist derzeit die beste Methode ein Fett zu nehmen, siehe hierzu:
mark sanders, Timemaxx.de etc.
Alles andere ist Amateurzeug.
Jörn
Hallo,
Gott sei Dank bin ich im Besitz langer Arme und komme bis zu der Roststelle mit der Drahtbürste. Von der Behandlung werde ich mal Fotos machen (oder die Feuerwehr, wenn ich stecken bleibe).
Zur Zeit nehme ich für die Stellen, die ereichbar sind (eben wg. der Phosphatierung gesunden Metalls) Cream-Ex zur Rostentfernung, das Zeug ist wunderbar.
Im Träger kommt dann ein transparentes Wachs drauf.
Tschüss
Olaf
Hallo Olaf,
Rost an diese Stellen ist eher normal als Ausnahme am Golf. Grund dafuer ist das die Grundierung rundum die Schweisspunkte nach dem Schweissen verbrennt ist. Damit ist die Start des Rosten begonnen. Wachs fliesst nach unten. Davon werden die hoeher liegende Schweissnaehte also nicht geschutzt. Mein spaet gebauten 83-er, wovon mann erwarten wurde das er besser gegen Rost geschutzt sein sollte als dein 76-er, hatte Rost auf viele diese "hoeher" liegende Schweisspunkte. Hier einige Bilder.
Ich habe die Schweissnaehte oeffnen lassen, dann sandstrahlen lassen, anschliessend mit einen guten grundiering (schweissbare) versiegeln lassen und erst dann wieder an einander schweissen lassen. Ich hoffe damit neue Rostbildung zu vorkommen.
Mfg
Erik
Hallo Erik,
das sind aber detailierte Bilder die Du hier hingestellt hast! Das ein `83er gut gegen Rost geschützt ist, ist ein viel verbreiteter, gewaltiger Irrtum! Normalerweise allerdings besser als ein `76er.
Gruß, Rene´
Hallo Leute,
Eriks Methode ist sicher die Hardcore-Variante. Wenn ich mich dagegen sehe mit meiner manuellen Drahtbürstchen-Rostentfernung. Aber mein Fahrzeug ist nicht intensiv mit Rost befallen. Die einzige Problemzone, die ich noch nicht einsehen konnte, sind die Schweller.
Tschüss
Olaf





