Hallo,
bezugnehmend auf den unten beschriebenen Artikel über die Einspritzanlagen aus der aktuellen Oldtimerpraxis habe ich eine Frage:
Es wurde empfohlen, (Zitat Oldtimer Prasis: "...vor dem winterlichen Einmotten den letzten Litern Sprit eine Dosis (Benzinsatbilisator) beimischen, weil so das Wasser durch den Motor mit "verbrannt" wird. Eine zweite Dosis im vollen Tank sorgt dann für den passablen Rostschutz im Spritresorvoir und gute Startaussichten im Frühjahr. ...")
Grundsätzlich halte ich nichts von Benzinzusätzen, aber das finde ich interessant. Ich habe beim Einwintern meines GTI's den Tank randvoll gemacht.
Reicht das oder würdet ihr in meinem Fall nachträglich diesen Benzinzusatz verwenden?
Was haltet ihr von diesen Benzinstabilisatoren (von Wagner oder Liqui Moly)?
Ich habe meinen GTI ebenfalls vollgetankt und schon nen Tank vorher den Wagner Zusatz beigemischt. Für mich ist die Sache mit der veränderten Spritqualität schon länger relevant. So konnte ich bei meinen Motorrädern teilweise trotz Volltanken Rostansätze feststellen, was "früher" nicht der fall war. Bei den Motorrädern lass ich den Sprit immer komplett ab, so auch im Vergaser. Der bleifreie Sprit verliert auch schneller an Zündfähigkeit.
Ich nehme den Wagner. Auf der Veterama gabs da Zusatz für 15 EUR 300ml der für 300Liter Sprit bei Daueranwendung (die letzten 4 Tankfüllungen) reicht, der von Liqui Moly kostet im Verhältnis einiges mehr. Da braucht man 25ml für 5Liter Benzin. Ich denke, die unterschiede sind eher marginal. Nachteil des Wagner, Man muss ein messgefäss oder ne alte Bleizusatzflasche mit sich führen. Der Wagnerdeckel könnte wunderbar in den Tank fallen. Aufpassen.
Ob es wirklich was bringt weiß ich nicht. Mein GTI wurde seit Anfang der 90iger nur Saisonweise bzw. mit der roten Nr. gefahren. Soweit ich weiß wurde da nie was beigemischt und er hatte bis dato keine Schäden. Aber mich beruhigt es ungemein und bei so einem minimalen finanziellen aufwand....